Rubriken

Besser Leben
Gut zu Wissen
Frage der Woche
Was wäre wenn?
Guter Rat, nicht teuer
Top Ten – Ranking

Frieden als Grundlage für die Bewältigung der Klimakrise

Die Grundlage für die Bewältigung der Klimakrise, ist der Frieden auf der Welt. Kriege und Konflikte können dazu führen, dass Länder ihre Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels vernachlässigen oder sogar aufgeben. Frieden ist daher eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und den Schutz des Klimas.

Auch eine neue Aufteilung der Welt in Machtblöcke wäre äußerst kontraproduktiv für die Klimarettung. Die Bewältigung der Klimakrise erfordert eine unbedingte Zusammenarbeit aller Länder und ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen. Eine Aufteilung der Welt in Machtblöcke würde jedoch genau das Gegenteil bewirken und die Zusammenarbeit erschweren oder sogar unmöglich machen.

Während des Kalten Krieges bis Ende der 1980er-Jahre war die Welt in politische Blöcke gespalten, was zu einem hohen Maß an Misstrauen und Feindschaften zwischen den Ländern führte. Die Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme wie dem Klimawandel war nahezu unmöglich. Die Länder waren in erster Linie damit beschäftigt, ihre eigene Sicherheit und ihr eigenes Überleben zu gewährleisten.

Heute ist die Welt in vielerlei Hinsicht viel enger miteinander verbunden. Die globalen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen haben die Zusammenarbeit zwischen den Ländern erleichtert und es gibt viele Institutionen und Organisationen, die den Austausch und die Zusammenarbeit fördern. Jedoch könnte durch die Weiterführung des Konfliktes in der Ukraine, in den sich nun immer mehr Länder hineinziehen lassen, und durch die zunehmende Eskalation, eine Umkehr der Weltgemeinschaft in den Zustand des Alten Krieges erfolgen. Es deutet sich an, dass sich die Welt wieder in starre, politische Blöcke spaltet.

Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen alle Länder zusammenarbeiten und ihre nationalen Interessen zurückstellen. Die globale Zusammenarbeit erfordert eine gemeinsame Vision und ein gemeinsames Handeln, das über politische, kulturelle und wirtschaftliche Unterschiede hinweggeht. Eine solche Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn es Frieden und Vertrauen zwischen den Ländern gibt.

Wer also heute laut nach Krieg schreit für die vermeintlich gute Sache und dabei jede Eskalation in Kauf nimmt und die weiteren Folgen und Entwicklungen, wenn er nicht diplomatisch gelöst werden kann und die Staaten der Welt nicht wieder zusammenbringt um gemeinsam das ganz große Problem des Klimawandels anzugehen, verrät dieses Vorhaben.

Wer die in der heutigen Zeit nach Krieg schreit, für eine vermeintlich gute Sache, und dabei jede Eskalation in Kauf nimmt, sieht nicht bloß über die gewaltigen Umweltschäden in den Kriegsgebieten hinweg, sondern spricht sich auch gegen eine globale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel aus. Denn eine Aufteilung der Welt in Machtblöcke und Feindschaften würde die notwendige Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen den Ländern zerstören.
Klimarettung muss die wichtigste gemeinsame Mission aller Menschen waren, die diesen Planeten bewohnen. Kein Krieg um Gebiete darf eine noch höhere Priorität haben.

Wer die Weiterführung des Krieges in der Ukraine fordert befürwortet oder unterstützt, und dabei jede weitere Eskalation in Kauf nimmt, übersieht nicht nur die verheerenden Umweltschäden die daraus resultieren, sondern akzeptiert auch die daraus entstehenden Schwierigkeiten, eine globale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel noch aufrecht erhalten zu können. Denn eine Aufteilung der Welt in Machtblöcke und Feindschaften würde die notwendige Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen den Ländern zerstören.

Die Rettung unseres Klimas muss die oberste gemeinsame Mission aller Menschen sein, die diesen Planeten bewohnen. Kein Krieg oder Gebietsstreit darf eine höhere Priorität haben als der Schutz unserer Erde. Wir müssen uns gemeinsam für eine friedliche, klimafreundliche Zukunft einsetzen und uns von egoistischen, nationalen Interessen lösen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.


Ausgabe 5 / 03.04.2023