Das letzte Flüstern der Sex-Ikone: Starb Marilyn Monroe für ein Staatsgeheimnis?

Das letzte Flüstern der Sex-Ikone: Starb Marilyn Monroe für ein Staatsgeheimnis?

Ein tragischer Fund im Schatten der Scheinwerfer

Die Nacht des 5. August 1962 markiert das Ende einer Ära und den Beginn eines Mythos, der Hollywood bis heute den Atem raubt. Als die ersten Polizeibeamten das Anwesen in Brentwood betraten, fanden sie ein Szenario vor, das auf den ersten Blick wie das traurige Ende einer zerbrechlichen Diva wirkte. Marilyn Monroe lag nackt auf ihrem Bett, die Hand krampfhaft an den Telefonhörer geklammert, umgeben von einem Meer aus Medikamentenfläschchen. Doch während die offizielle Welt von Selbstmord sprach, begann hinter den Kulissen ein Verwirrspiel, das den Verdacht auf ein weitaus dunkleres Verbrechen lenkte.

Die physikalischen Rätsel des Tatorts

Die erste massive Erschütterung der offiziellen Version lieferte die Spurensicherung selbst. Es wirkt beinahe grotesk, dass eine Frau, die eine tödliche Menge an Tabletten geschluckt haben soll, kein einziges Glas Wasser in ihrer unmittelbaren Reichweite hatte. Noch rätselhafter war der spätere Bericht des Gerichtsmediziners, der im Magen keinerlei Rückstände der Kapseln fand. Dieses medizinische Vakuum nährt bis heute die Theorie eines gewaltsamen Eingriffs, bei dem die tödliche Dosis möglicherweise durch Dritte verabreicht wurde, um einen Suizid vorzutäuschen.

Das politische Komplott der Kennedys

Inmitten dieses Chaos ziehen sich Spuren wie unsichtbare Fäden bis ins Weiße Haus. Eine der am weitesten verbreiteten Verschwörungstheorien besagt, dass Marilyn Monroe sterben musste, weil sie zur Gefahr für die Kennedy-Dynastie geworden war. Man vermutet, dass sie nach den Affären mit John F. und Robert Kennedy drohte, brisante Staatsgeheimnisse aus ihrem „roten Notizbuch“ zu enthüllen. In diesem Szenario hätten Geheimdienstmitarbeiter im Auftrag der Politik gehandelt, um eine drohende Schlammschlacht zu verhindern, die das Präsidentschaftsamt hätte erschüttern können.

Die blutige Rache der Mafia

Eine andere dunkle Theorie rückt die Unterwelt in den Fokus der Ermittlungen. Demnach soll der Mafia-Boss Sam Giancana hinter dem Tod der Ikone stecken. Das Motiv hinter diesem grausamen Plan war jedoch nicht Marilyn selbst, sondern die Erpressung der Kennedys. Indem die Mafia den Star ermordete und Beweise am Tatort so manipulierte, dass sie Robert Kennedy belasteten, wollte man den Justizminister dazu zwingen, seine unerbittliche Jagd auf das organisierte Verbrechen einzustellen.

Die Mauer des Schweigens und die Vertuschung

Erschwerend kommt das seltsame Verhalten der Personen hinzu, die in jener Nacht im Haus anwesend waren. Die Haushälterin Eunice Murray und der Psychiater Dr. Ralph Greenson verstrickten sich in widersprüchliche Zeitangaben, was viele Beobachter an eine „Säuberung“ des Tatorts glauben lässt. Eine weniger politisierte, aber ebenso verbreitete Theorie besagt, dass Monroe Opfer eines tragischen Behandlungsfehlers ihrer Ärzte wurde. Um ihre Karrieren zu retten, hätten diese den Unfall als Selbstmord inszeniert und dabei möglicherweise Schützenhilfe von Behörden erhalten, die ohnehin ein Interesse daran hatten, die Akte Monroe schnell zu schließen.

Mark Petersen