
Wenzelkopp, der von seinen Kollegen liebevoll „Wenzi“ genannt wird, berichtet als In- und Auslandskorrespondent aus den Krisenherden dieser Welt und ist immer dort, wo gerade etwas passiert.
Manchmal wird er zu früh weggeschaltet, versehentlich oder aus Zeitgründen, und manchmal gerät er bei seinen Einsätzen selbst in Situationen, aus denen er nur schwer wieder herauskommt. Aber genau das bringt dieser Job eben so mit sich.
Wenzi wäre lieber Rosenzüchter geworden oder Klavierstimmer, aber dann entschied das Leben, dass Krisengebiete besser zu ihm passen.

In seiner Freizeit züchtet Wenzi aber immer noch Rosen, wenn er nicht gerade am Klavier sitzt oder es stimmt. Er geht gerne Angeln und lässt kein Museumsbesuch aus, wo immer er sich gerade befindet.
Auf die Frage hin, ob er vielleicht eines Tages eine Familie gründen möchte oder davon träumt, einmal Sieger in einem Marathonlauf zu sein, antwortet „Wenzi“ bescheiden: „Ich plane nicht so weit voraus. Bei meinem Beruf hat sich das nicht bewährt“ …
