Sebastian Schwindler:
Die Bauarbeiten für die längste Brücke der Welt sind bereits in vollem Gange. Sie soll Bremerhaven mit New York verbinden und wird quer durch den Atlantik führen. Das Bauwerk wird sich nach Fertigstellung über eine Länge von 6200 Km erstrecken, und neben zwei Fahrspuren in jede Richtung für Kraftfahrzeuge auch noch jeweils über eine separate Spur für Fahrräder verfügen.

Raststätten sind auf der Brückenverbindung nicht vorgesehen, jedoch ermöglichen Haltebuchten in regelmässigen Abständen Pinkelpausen. Die Brüstung ist an diesen Stellen so konstruiert, dass es leicht möglich ist, die Notdurft direkt in den Atlantik zu verrichten.

Alle tausend Kilometer wird es einen Getränkeautomaten, eine Notrufsäule und eine Ladestation für Elektroautos geben, und bei Kilometer 3420 soll eine kleine künstliche Wiese angelegt werden zum Federball spielen.
Ein erstes Mittelteil der Brücke steht bereits, und zwar genau auf halber Strecke zwischen Bremerhaven und New York, also praktisch mitten im Atlantik. Es ist 100 Meter lang, und von dort aus wird nun in beide Richtungen weitergebaut.

Genau dort schalten wir jetzt auch hin, und unser In- und Auslands-Korrespondent Erwin Wenzelkopp wartet schon ganz ungeduldig auf uns.
Wenzi, wie fühlt es sich an, auf dem künftig längsten Brückenbauwerk der Welt zu stehen?

Erwin Wenzelkopp:
Nass und kalt, Basti. Ich spüre meine Glieder nicht mehr. Sag mal, werde ich hier wieder abgeholt? Das Boot, das mich gebracht hat, ist wieder abgedampft, und hat alle Arbeiter mitgenommen. Ich musste ja auf euch warten.
Sebastian Schwindler:
Ja danke, dass Du auf uns geartet hast, Wenzi. Wir sprechen jetzt noch kurz mit dem Chefingenieur, Professor Doktor Lichterglanz, der die Bauarbeiten leitet.
Erwin Wenzelkopp:
ja aber… Halt!

Sebastian Schwindler:
Was machen Sie denn in der Wüste Herr Professor Doktor Lichterglanz?
Prof. Dr. Lichterglanz:
Basti, Du alter Schlawiner, ich freue mich Immer auf’s Neue, Dich zu sehen.
Also ich komme hier gerade von einer Besprechung.
Sebastian Schwindler:
Wie ist es möglich, Herr Professor, dass wir plötzlich zu solchen unglaublichen Bauleistungen in der Lage sind?
Prof. Dr. Lichterglanz:
Unsere Forschung und unsere Ingenieurskunst entwickeln sich eben rasant weiter.
Sebastian Schwindler:
Was steht da eigentlich auf dem Schild im Hintergrund? Ist das Area 51?
Sind am Ende vielleicht Ausserirdische im Spiel?
(Plötzlich verwandelt sich der Bauarbeiter neben Lichterkranz in ein Alien)

Oh, jetzt ist die Verbindung unterbrochen.
(Wenzelkopp erscheint wieder auf den Screen)
Wenzi, wenn die Arbeitertruppe schon weg ist, kann ich dir vielleicht ein Ufo vorbeischicken.
Erwin Wenzelkopp:
Das verstehe ich jetzt nicht, Basti.
Sebastian Schwindler:
Was ich eigentlich sagen wollte. Den Bau dieser großartigen Brücke verfolgen wir natürlich weiter…
Das Video zum Beitrag folgt in Kürze
