Gesellschaft & Politik

Europäischer Staat ohne Mc Donalds

In der Tat gibt es ein europäisches Land ohne Mc Donalds Filiale. Wie unglücklich die Menschen dort sind, ohne Big Mac und Hamburger Royal TS, lässt sich nur erahnen. Um dies allerdings genau zu ergründen müsste man eine Statistik der Selbstmordquoten aller Länder hinzuziehen. Aber soweit wollen wir in diesem Artikel nicht gehen…

Island, das Land mit der kleinsten europäischen Hauptstadt, die so viele kleine bunte Häuser hat, ist übrigens gemeint. Der Inselstaat hatte zwar bis 2010 noch zwei Filialen der amerikanischen Fast Food Kette vorzuweisen, aber dann wurden sie geschlossen, weil der Umsatz nicht ausreichend war.

Mc Donalds existierte seit 1993 auf dem Inselstaat, und musste alle Waren für seine Produkte aus Deutschland importieren, bis hin zu den Verpackungen. Dann stürzte im Rahmen der großen Finanzkrise die isländische Krone gegenüber dem Euro ab, und so wurde das Betreiben der beiden Filiale immer unwirtschaftlicher.

Tja, und jetzt stehen sie da, die armen Isländer, haben erst ihre Björk an die Briten verloren und dann noch den American Way Of Life. Sie sind praktisch abgekoppelt worden vom Rest der Welt, die ja ansonsten übersäht ist mit Mc Donalds Filialen. Somit befinden sie sich jetzt praktisch auf einer Stufe mit Nordkorea, und es bleibt für diese armen Menschen nur zu hoffen, dass sich in Zukunft doch noch mal eine Fast-Food-Kette ihrer erbarmt – vielleicht Burger King, Pizza Hut oder wenigstens das Frankfurter Imbiss-Unternehmen „Best Worscht in Town“…