Gesellschaft & Politik

Anzahl der Sozialwohnungen weiterhin rückläufig

42.000 Sozialwohnungen sind innerhalb eines Jahres in Deutschland weggefallen. Mittlerweile gibt es hierzulande nur noch knapp 1,18 Millionen Wohnungen dieser Art. Im Jahr 2000 waren es noch 2,58 Millionen Wohnungen, und 1990 lagen wir bei 2,87 Millionen.

Lt. der IG-Bau werden pro Jahr mindestens 80.000 neue Sozialmietwohnungen benötigt. Allerdings wird nur ein Drittel des tatsächlichen Bedarfs gebaut. Aus diesem Grund fordert die IG-Bau von Bund und Ländern, dass sie für den sozialen Wohnungsbau jährlich sechs Milliarden Euro zur Verfügung stellen.

Wohnen in Deutschland bleibt teuer, und die Mieten steigen rasant. Statista.de gibt an, dass nach München die teuersten Städte der Republik aktuell Frankfurt und Stuttgart sind, wobei in München bei neuen Mietvertragsabschlüssen mittlerweile durchschnittlich 17,98 Euro pro Quadratmeter zu entrichten sind.

Berlin befindet sich zwar nicht unter den Top Ten der teuersten Städte in Deutschland, dafür aber steigen die Mieten in unserer Bundeshauptstadt besonders schnell an. Als politische Gegenmaßnahme soll dort ab 2020 der sog. Mietdeckel eingeführt werden und dafür sorgen, dass die Mieten für fünf Jahre eingefroren werden.
Aus diesem Grund sehen sich viele Mieter aktuell mit saftigen Mieterhöhungen konfrontiert…


Quellen

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-05/ig-bau-sozialwohnungen-finanzierung-grossstaedte-mietmarkt

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