Wieviele Menschen sind wir inzwischen?

Na, kommt ihr drauf? Herrscht bereits eine Überbevölkerung auf unserem Planeten? Wie viele Menschen dürfen noch dazu kommen?

1988 sang Udo Jürgens in seinem umstrittenen Lied „Gehet hin und vermehret euch“: „Hurra, die 5. Milliarde ist voll, und die BILD-Zeitung jubelt: Ist das nicht toll?“
Da wuchs die Zahl der Menschen auf unserem Planeten noch um 300.000 täglich an.
Und heute?

Heute sind wir bei fast 7,4 Milliarden Menschen angekommen, und bis zum Jahr 2100 könnte sich diese Zahl noch verdoppeln lt. einer Schätzung der vereinten Nationen, wobei sich das Bevölkerungswachstum hauptsächlich in den Entwicklungsländern vollzieht, während es in Europa sogar leicht rückläufig ist.

Mehr Menschen bedeuten auch, mehr Ressourcen- und Energie-Verbrauch, mehr Fläche für die Landwirtschaft, mehr Trinkwasser, mehr Konsum und mehr Müll. Dabei hat die Erde schon heute nicht mehr ausreichend Kapazität, um allen Bewohnern einen Wohlstand ermöglichen zu können, wie wir ihn kennen.

So stellt sich unweigerlich die Frage, wie viele Menschen unser Planet eigentlich verträgt, ohne irgendwann zu kollabieren? Die meisten Wissenschaftler kommen da auf eine Quote von 1,5 bis maximal 3 Milliarden. Da sind wir also schon ein bisschen drüber.

Der amerikanische Journalist Alan Weisman prophezeit: „Der Countdown fürs Überleben läuft!“. Er sieht in der Zukunft einen dramatischen Verteilungskampf um die Ressourcen entbrennen, und gibt den Menschen eine ganz klare Empfehlung zur Lösung des Problems mit auf den Weg: Weniger werden!

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