Nix mehr Greta

Rusland kämpft gegen die Ukraine, und wie heisst es so schön: Es ist auch unser Krieg! Priorität hat unser Bekenntnis zu den Ukrainern, die sich gerne Europa anschließen wollen, und deren Unterstützung mit möglichst schweren Waffen. Das Ziel lautet: Russland muss besiegt werden, koste es was es wolle. Kein Preis scheint dafür zu hoch zu sein.

Nun ist der Preis dafür aber eben auch, dass durch den täglichen Raketenbeschuss Unmengen an CO2 freigesetzt wird. Wir müssen unsere schmutzigen Kohlekraftwerke wieder aktivieren, und das Gas, das wir beziehen, wird zum Großteil durch Fracking gewonnen. Die Pipeline hat ausgedient. Der Transport erfolgt nun über schwere Tankschiffe.

Egal, wie klimaschädlich der Dauerbeschuss in der Ukraine auch sein mag. Der Krieg wird wahrscheinlich noch sehr lange dauern, weil er ja schließlich bis zum Schmus ausgefochten werden muss. Auf Diplomatie mag da niemand setzen. Da ist selbst die Klimarettung plötzlich zweitrangig.

Kein Wunder also, dass Greta aufgegeben hat. „Fridays for Future“ war gestern, und die Kiddies schwänzen auch nicht mehr die Schule…

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